Burgruine Homburg

Zur Burgruine Homburg

Schon wieder eine Burg – dieses Mal aber „nur“ eine Ruine inmitten von Natur: die Homburg.

Startpunkt: Gössenheim
Anspruch: gute Kondition und Trittsicherheit
Landschaft: Wald, Steppenheide, Wiesen, Felder
Rast: Ruine oder Weinschänke Schoppenfranz

Alle meine Tourdaten und Fotos auf dem Outdoor-Portal komoot ansehen:

Der Frühling steht jetzt mehr als in den Startlöchern – bis zu 20 Grad sollen es angeblich nächste Woche werden. Fahrradwetter? Absolut! Aber auch geniales Wanderwetter, denn am Wegesrand fängt es jetzt so richtig an zu blühen und grünen. Da gibt es also einiges zu sehen.

Alpiner Anstieg

Eine nicht allzu lange, aber trotzdem zum Teil recht anstrengende Wanderung führt uns zur Burgruine Homburg oberhalb von Gössenheim – zwischen Karlstadt und Gemünden. Eine gute Grundkondition und Trittsicherheit sind vor allem im ersten Abschnitt der Wandertour erforderlich, um den teilweise recht steilen und fast schon alpinen Anstieg meistern zu können. Nach nicht einmal 2,5 Kilometern erreichen wir bereits die Ruine, die 300 Meter über Normalnull liegt – hier geht’s also zügig bergauf.

Alternativ kannst du die Wanderung auch andersherum machen – dann geht es anfangs moderat hinauf, dafür am Ende aber steil bergab. Was der bessere Weg ist, sei jedem selbst überlassen. Ich persönlich nehme lieber die Strapazen des Aufstiegs auf mich und schone bergab meine Knie. Egal, für welche Variante du dich entscheidest: Oben angekommen darfst du in jedem Fall die großartige Aussicht genießen und dich wie im Mittelalter fühlen.

Wanderung Gössenheim

Burgruine Homburg

Die Homburg stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist eine der größten Burgruinen Deutschlands. Von Würzburger Ministerialen einst erbaut, blieb die Burg bis ins 17. Jahrhundert hinein unversehrt. Erst 1680 begann der allmähliche Zerfall nach einem Brand im Herrenhaus. Zwischen den zerfallenen Mauern bietet sie dem Wanderer heute reichlich Möglichkeiten für eine ausgiebige Rast. Die Burganlage verfügt gleich über mehrere tolle Aussichtspunkte – der 360-Grad-Rundum-Blick ins Werntal ist grandios! Lohnenswert ist aber auch ein Abstecher zur Weinschänke Schoppenfranz: Auf der Terrasse haben wir einen ebenso fantastischen Weitblick ins Tal.

Ausblick von der Homburg

In meiner Variante treten wir den Rückweg über das direkt angrenzende Naturschutzgebiet Ruine Homburg an, ein Steppenheidegebiet mit vielen seltenen Pflanzenarten. Ein Stück weiter unten kommen wir am Waldrand vorbei, wo zu dieser Jahreszeit Märzenbecher blühen. Und wieder einmal stellt sich mir die Frage: Warum in die Ferne schweife?

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