Gramschatzer Wald

Große Gramschatz-Runde

Wundervolle Mountainbike-Tour durch den Gramschatzer Wald zum Jahresende. In diesem Sinne: Guten Rutsch – aber nicht mit dem Rad.

Startpunkt: Unterpleichfeld
Anspruch: gute Kondition erforderlich
Landschaft: Felder, Wald, Wiesen, Seen
Wege: Waldwege und asphaltierte Radwege
Rast: im Frühjahr/Sommer/Herbst Waldhaus Einsiedel

Alle meine Tourdaten und Fotos auf dem Outdoor-Portal komoot ansehen:

Das Outdoor-Jahr 2017 geht nun zu Ende. Rund 50 unterschiedliche Wander- und Radtouren haben es in diesem Jahr auf meinen Blog geschafft, und ich kann auf wundervolle Erlebnisse in eindrucksvoller Landschaft zurückblicken. Mit einem Rucksack voller schöner Abenteuer und einer letzten Radtour durch den Gramschatzer Wald verabschiede ich mich jetzt in die Winterpause.

Im Moment hat es draußen gerade mal 1 Grad plus. Das Wetter ist nass, nebelig und grau, und trotzdem sitze ich immer noch im Sattel. Ziemlich regelmäßig und jeweils ziemlich lang sogar. Das habe ich die letzten Jahre im Winter nicht gemacht und bin deshalb ein kleines bisschen stolz auf mein Durchhaltevermögen. Und darauf, dass mir die Kälte gar nichts ausmacht. Vielleicht muss man sich einfach nach und nach an die einstelligen Temperaturen gewöhnen, sich langsam von 12 zu 9 Grad, dann von 9 zu 5 Grad und irgendwann zur 0-Grad-Grenze hinunterhangeln. Oder sich einfach richtig gut einpacken.

Endlich frostfrei durch den Winter biken

Weil ich sonst so eine Frostbeule bin, habe ich mir vor kurzem übrigens den Dirtsuit von dirtlej gegönnt. Und bisher bin ich echt begeistert davon, wie mollig warm der winddichte Einteiler hält, ohne dass man sich darunter zu Tode schwitzt. Gerade an den Oberschenkeln und am unteren Rücken hält der Anzug die Kälte auf Abstand. Den Dreckwetteranzug gibt es sowohl für Männer als auch für Frauen:

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Auf Matsch zum Gramschatzer Wald

Wir holen unsere Mountainbikes aus der Garage und machen uns auf den Weg Richtung Gramschatzer Wald. Auf den ersten Kilometern muss ich mich zunächst über den pappigen Felddreck ärgern, den die Traktoren auf den Landwirtschaftswegen verteilt haben. Dieser spezielle Matsch verwandelt die Feldwege in schlammbedeckte Rutschbahnen, gräbt sich in jede einzelne Ritze deines Fahrrads und wird dich selbst dann noch verfolgen, wenn du dein Rad bereits dreimal geputzt hast. Eine unschöne Angelegenheit. … Im Sommer aber alles kein Problem – dann machen auch die Feldwege Spaß.

Von Erbshausen nach Güntersleben

Der schöne Teil der Tour beginnt nach Erbshausen. An der Autobahnauffahrt biegen wir dem Radwegschild folgend auf einem schmalen Pfad in den Gramschatzer Wald ein. Auf größtenteils breiten, laubbedeckten Forstwegen gelangen wir nach einigen Kilometern bergauf-bergab zum Waldhaus Einsiedel, das zu dieser Jahreszeit bereits geschlossen hat.

Waldweg

Wir setzen die Tour im stillen Winterwald Richtung Güntersleben fort und atmen die klare, feuchte Waldluft ein. Nach einiger Zeit führt uns der Radweg aus dem Gramschatzer Wald hinaus (die unscheinbare Abzweigung ist leicht zu übersehen) und über einen asphaltierten Weg steil hinab in den Ochsengrund. Von hier radeln wir nach Güntersleben und folgen den Radwegschildern durch das Örtchen.

Auf dem Dürrbachradweg nach Mühlhausen

Im nächsten Abschnitt der Tour wartet der Dürrbachradweg auf uns, dem wir bis zur Gabelung Oberdürrbach/Würzburg (rechts) und Rimpar/Einsiedel (links) folgen. Hier biegen wir links ab und müssen nun den Hügel nach Rimpar bezwingen. In Rimpar angekommen, weist uns wieder der gut ausgeschilderte Radweg die richtige Strecke abseits der Hauptstraße durch den Ort.

Über einen schmalen Schotterweg gelangen wir nach Maidbronn, wo wir kurze Zeit später an Fischteichen vorbei durch das schöne Pleichachtal strampeln. Ein letztes kurzes Waldstück geleitet uns Richtung Mühlhausen und von dort weiter dem Pleichachradweg entlang nach Unterpleichfeld zurück.

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